
Das deutsche Gesetz ist in vielen Fällen komplex, insbesondere wenn es um erbrechtliche Regelungen geht. Ein Beispiel dafür ist § 1500 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB). Dieses Gesetz regelt, wie Verbindlichkeiten, die einem verstorbenen Ehegatten auferlegt wurden, auf die Erben, die meist die Abkömmlinge sind, angerechnet werden. So kann es zu einer gerechten Verteilung der finanziellen Belastungen kommen, die aus einer Ehe entstehen. In der Regel sind die überlebenden Ehegatten und die Kinder oder anderen Abkömmlinge betroffen.
Um es einfacher zu erklären: Wenn ein Ehegatte verstirbt, kann es sein, dass er Schulden hinterlässt. Diese Schulden müssen die hinterbliebenen Abkömmlinge unter bestimmten Bedingungen übernehmen. Dies geschieht insbesondere dann, wenn der überlebende Ehegatte keine finanzielle Entschädigung von den Erben des verstorbenen Ehegatten bekommen hat. Dieser Passus sorgt also dafür, dass die Erben fair behandelt werden, wenn